Besichtigung durch die Landkreisfeuerwehrinspektion 2012


 

Mannschaft und Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Langweid sind bestens in Schuss. Zu diesem Ergebnis kamen Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister und Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister bei der Besichtigung der Langweider Feuerwehr. Unter Mitwirkung von über 60 Feuerwehrleuten klappte die nicht alltägliche Einsatzübung in Technischer Hilfeleistung vorbildlich. Auch Langweids zweite Bürgermeisterin Christa Marx war von der gebotenen Leistung beeindruckt und bedankte sich für die verlässliche Einsatzbereitschaft der Wehr.

 

 

Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen und ein Arbeitsunfall mit einer abgestürzten Person, das waren gleich zwei Szenarien für die Einsatzübung, die im Rahmen der alle drei Jahre stattfindenden Besichtigung zu bewältigen waren. Unter den aufmerksamen Augen von Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister und Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister rückte die Langweider Wehr mit dem Mehrzweckfahrzeug, dem Löschgruppenfahrzeug LF 16/12, dem Versorgungs-Lkw, dem Löschgruppenfahrzeug LF 8 und der Drehleiter in Richtung der fiktiven Unfallstellen aus. In der Langweider Lechwerksiedlung fanden die Langweider Wehrmänner dann ein täuschend echt nachgestelltes Unfallereignis vor. Zwei Autos waren in einen schweren Unfall verwickelt. Ein Fahrzeug hatte sich überschlagen und lag mit den Rädern nach oben auf einer Betonbegrenzung, eine Person war massiv im Fahrzeug eingeklemmt. Das zweite Fahrzeug war geschleudert und der Fahrer unter dem Auto eingeklemmt. Nachdem Kommandant Markus Kopold die Unfallstelle erkundet und den jeweiligen Fahrzeugführern ihre Aufträge erteilt hatte, nahm die Übung ihren Lauf. Sofort wurde die Unfallstelle abgesichert und der Brandschutz sichergestellt, dann stand die Menschenrettung im Vordergrund. Feuerwehrleute mit Sanitätsausbildung sorgten für eine Erstversorgung und Betreuung der eingeklemmten Personen. Mit hydraulischen Rettungsgeräten wurde das auf dem Dach liegende Autowrack geöffnet und die eingeklemmte Person befreit und aus dem Fahrzeug gebracht. Der zweite Pkw wurde mit Hebekissen angehoben und das darunter liegende Unfallopfer fachgerecht versorgt.

Parallel dazu wurde das zweite Übungsszenario, ein Arbeiter war auf dem Dach einer Industriehalle verunglückt, abgearbeitet. Mit Hilfe der Drehleiter zeigten die Spezialkräfte zum Einsatzgebiet Absturzsicherung und Höhenrettung um Werner Kopold und Harald Müller ihr Können. Die Suche und die Rettung eines verunglückten Arbeiters auf dem weitläufigen Dach einer Industriehalle konnte unter Einsatz der Spezialausrüstung fachgerecht demonstriert werden.

Auch die Jugendgruppen waren mit von der Partie und haben hauptsächlich die Aufgaben im Bereich der Verkehrsabsicherung und bei der Beleuchtung der Unfallstellen übernommen.

Bei der abschließenden Manöverkritik war Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister voll des Lobes für die Langweider Wehr und meinte: „Wir haben eine gelungene Übung gesehen, bei der die neuesten Erkenntnisse im Bereich der technischen Hilfeleistung umgesetzt wurden“. Besonders angetan waren die Gäste von der Landkreis-Feuerwehrinspektion auch von der beachtlichen Personalstärke der Langweider Feuerwehr. Langweids zweite Bürgermeisterin Christa Marx überbrachte den Dank der Gemeinde und freute sich über den hohen Leistungsstand ihrer Wehr. (art.)

 

                       

 

Die FF Langweid war mit beachtlicher Personalstärke angetreten.

 

 

 

Ein Verkehrsunfall war das Szenario der Besichtigungsübung.

 

 

 

Der hydraulische Spreizer im Einsatz.

 

 

 

Die eingeklemmte Person wird gerettet.

 

 

Mitglieder der Jugendgruppe mit dem Beleuchtungsgerät Power-Moon.

 

Bilder: Buchart