Langweider Feuerwehr stellt sich der Leistungsprüfung "Die Gruppe im Hilfeleistungseinstz"

Dreizehn Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau der Freiwilligen Feuerwehr Langweid absolvierten mit Erfolg die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“. Eine solide Leistung bestätigte Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister der Langweider Wehr.

 

 

 

Der diesjährige Übungsplan begann gleich mit den umfangreichen Vorbereitungen auf eine Leistungsprüfung. Die vor einigen Jahren neu strukturierte Leistungsprüfung in der technischen Hilfeleistung soll sich am täglichen Einsatzgeschehen der Feuerwehren orientieren. Praxisgerecht wird als Ausgangslage für die Einsatzübung ein nächtlicher Verkehrsunfall angenommen. Ein Schrottfahrzeug mit einer Puppe als eingeklemmten Fahrer dient als Prüfungsszenario. Mit dem Absitzen aus dem Einsatzfahrzeug beginnt die Leistungsprüfung. Nach dem Einsatzbefehl ist die Verkehrsabsicherung zu erstellen, die Einsatzstellenbeleuchtung in Betrieb zu nehmen und die Sicherung gegen Brandgefahr zu gewährleisten. Der Melder hat die verunfallte Person zu betreuen und das Unfallfahrzeug ist zu sichern und zu unterbauen. Zwischenzeitlich sind dann auch die Rettungsschere und der Spreizer in Position gegangen. Das wechselweise Öffnen und Schließen von Schere und Spreizer simuliert dabei den Rettungsvorgang der eingeklemmten Person. Um die 240 Sekunden Zeitvorgabe einzuhalten, ist ein äußerst konzentrierter Prüfungsablauf erforderlich. Hinzu kommen die stufenabhängigen Zusatzaufgaben. Bei der Stufe eins sind Einzelaufgaben aus der Gerätekunde gefordert. Ab der Stufe zwei sind Truppaufgaben zu bewältigen. Aufgaben wie die Handhabung der Motorkettensäge, der hydraulische Rettungssatz, die Flutlichtstrahler mit Stativ oder die stabile Seitenlage werden dabei ausgelost und sind umfassend vorzuführen und zu erläutern. Ab Stufe fünf steht auch noch das Erkennen von Gefahrgutkennzeichen auf dem Prüfungsprogramm. Das Team um den stellvertretenden Kommandanten, der in der Funktion des Gruppenführers an dem Leistungstest teilnahm, zeigte mit einem routinierten Prüfungsablauf eine souveräne und gekonnte Leistung. Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister und die Schiedsrichter Stephan Kratzer und Andreas Obleser attestierten den Prüflingen eine tadellose Leistung. Langweids Kommandant Markus Kopold freute sich über den reibungslosen Prüfungsverlauf und hob auch den konzentrierten Verlauf der Vorbereitungsübungen hervor. Aus den Händen von Kreisbrandmeister Wolfgang Baumeister erhielten Andrea Steigleder, Manuel Faulhaber und Markus Hochhuber das Leistungsabzeichen der Stufe Bronze. Silber erreichte Robin Kramer. Gold erzielten Markus Urbanski und Martin Buchart. Gold-Blau gab es für Holger Pauli, Fabian Greppmeier, Bernhard Gleich und Georg Maiershofer. Christopher Wollmann, Martin Wolff, Maximilian Hauf und Christian Steiner erhielten das Abzeichen der Stufe Gold-Grün. (art.)

 

 

Gruppenfoto nach der Abnahme der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ bei der Freiwilligen Feuerwehr Langweid. Martin Wolff (von links) Maximilian Hauf, Christian Steiner; Fabian Greppmeier, Andrea Steigleder, Martin Buchart, Georg Maiershofer, Holger Pauli, Markus Hochhuber, Manuel Faulhaber, Markus Urbanski, Robin Kramer, Bernhard Gleich und Christopher Wollmann.

 

Die hydraulischen Rettungsgeräte Schere und Spreizer im Einsatz.

 

Bilder: Patrick Theiss

 

 

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