Modulare Truppmannausbildung - Abschluss des Basismoduls mit Zwischenprüfung erfolgreich gemeistert

Am Ende des Basismoduls der „Modularen Truppausbildung“ ist eine Zwischenprüfung zu bewältigen. Sechzehn angehende Feuerwehrmänner und -frauen der Freiwilligen Feuerwehr Langweid absolvierten den ersten Teil ihrer Feuerwehrgrundausbildung auf dem Weg zum Truppführer. Unter Anleitung der Jugendwarte Thomas Hörmann, Dominik Greppmeier und Simon Strempfl wurden die Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren mit den feuerwehrtechnischen Grundbegriffe vertraut gemacht. Die Zwischenprüfung meisterten alle Teilnehmer unter den Augen von Kreisbrandmeister Bernd Schreiter mit Bravour. Der Leistungsnachweis ist Voraussetzung für die Teilnahme an Einsätzen.


Die Ausbildung beanspruchte den Feuerwehrnachwuchs über einen Zeitraum von 20 Monaten und umfasste sowohl theoretische wie auch praktische Ausbildungsabschnitte. Zudem stand ein vollwertige Erste-Hilfe-Ausbildung auf dem Lehrgangsplan. Im theoretischen Teil wurden Themen wie gesetzliche Grundlagen, persönliche Schutzausrüstung, Lösch- und Rettungsgeräte,  Fahrzeugkunde aber auch das Verhalten bei Gefahren vermittelt. Im praktischen Teil wurden die Jugendlichen mit sämtlichen Geräten, die zur Brandbekämpfung und zur technischen Hilfeleistung nötig sind, vertraut gemacht. Ein wichtiger Ausbildungsteil war auch der Umgang mit Funkgeräten. Hierbei wurde die Qualifikation zum Sprechfunker erworben. Der intensive Ausbildungsabschnitt „Einheiten im Löscheinsatz“ endete mit der Teilnahme an einer Leistungsprüfung. Aber auch einige Einsatzübungen der aktiven Wehr wurden genutzt um die vermittelten Handgriffe einzuüben. Auf dem Weg zur Truppführer-Qualifikation stand jetzt zum Ende des Basismoduls noch eine Prüfung über die vermittelten Aufgabengebiete auf dem Programm. Im schriftlichen Teil war ein Fragebogen mit 50 anspruchsvollen Fragen zu beantworten. Im praktischen Teil musste jeder Teilnehmer seine Fähigkeiten in vier feuerwehrtechnischen Grundtätigkeiten, die aus acht Prüfungsthemen zugelost wurden, unter Beweis stellen. Dabei konnte sich Kreisbrandmeister Bernd Schreiter und Schiedsrichter Stefan Kratzer überzeugen, dass den Teilnehmern sowohl die Handhabung von Strahlrohren, die In- und Außerbetriebnahme von Unterflur- und Überflurhydranten, die Einsatzmöglichkeiten eines Feuerlöschers, das Anlegen eines Rettungsknotens und weiterer Knoten und Stiche, die Verlegung einer Schlauchbrücke samt Verkehrsabsicherung, die praktische Ausführung der stabilen Seitenlage und weitere feuerwehrtechnische Grundtätigkeiten vertraut sind. Dem sicheren Umgang mit den neuen Digitalfunkgeräten wurde besondere Aufmerksamkeit gewidmet, diesen Prüfungsteil mussten alle durchlaufen. Schreiter bescheinigte allen Teilnehmern eine tadellose Leistung. „Ihr habt jetzt den Grundstock für euren Feuerwehrdienst gelegt, bleibt weiter so begeistert bei eurer Ausbildung.“, betonte Schreiter, an die Jugendlichen gewandt.  Auch Langweids Kommandant Markus Kopold freute sich über den reibungslosen Prüfungsverlauf und dankte dem angehenden Feuerwehrnachwuchs für den großen Übungseifer. Die Teilnehmer  waren: Moritz Börgmann, Laura Dirr, Verena Dirr, Tabea Everett, Lisa Hasmüller, Nadine Hofmann, Nicole Holzapfel, Andreas Kopold, Moritz Kratz, Daniel Maser, Laura-Maria Napolitano, Simon-Luca Napolitano, Linus Schwertfirm, Michael Seitz, Sandra Steiner und Paul Strempfl. (art.)

 


Konzentration bei der theoretischen Prüfung.

 




So funktioniert ein Strahlrohr.

 




Auch bei einem Feuerlöscher ist einiges zu beachten.

 




Der Aufbau einer Schlauchbrücke.

 




Vorstand Markus Hörmann läßt sich als Prüfer das Digital-Handfunkgerät erklären.

 




Schiedsrichter Stephan Kratzer lässt sich einen Knoten vorführen.

 




Die stabile Seitenlage perfekt erklärt.

 




Kommandant Markus Kopold als Prüfer beim Prüfungsteil Knoten und Stiche.

 




Kreisbrandmeister Bernd Schreiter lässt sich die Gerätschaften genau erklären.

 




Die Teilnehmer freuen sich über die erfolgreiche Prüfung.

 

 

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