Erfolgreicher Leistungstest des Langweider Feuerwehrnachwuchses

Sieben Jugendliche der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Langweid haben erfolgreich die Jugendleistungsprüfung abgelegt. Die Jugendlichen demonstrierten, dass sie die Grundfertigkeiten des Feuerwehrdienstes beherrschen. Stolz konnten sie aus den Händen von Kreisbrandinspektor Rainer Kuchenbaur das Jugendleistungsabzeichen entgegennehmen.

 

 

Der Zweck der Jugendleistungsprüfung ist der Nachweis von Grundkenntnissen des Feuerwehrdienstes, die Gerätekunde und Kenntnisse über die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften. In der vorbereitenden Ausbildung, die sich über mehrere Übungseinheiten erstreckte, liegt der Hauptwert der Leistungsprüfung. Die Aufgaben sollen dabei nicht in Rekordzeit, sondern möglichst schnell und fehlerfrei absolviert werden. Der Prüfungsablauf sieht fünf Einzel- und fünf Truppübungen sowie die Beantwortung von Testfragen vor. Die Vollendung des 14. Lebensjahres ist zudem Prüfungsvoraussetzung. Etwas aufgeregt waren die zwei Mädels und fünf Jungs schon, bei diesem ersten großen Leistungstest. Doch die solide Ausbildung durch die Jugendwarte Thomas Hörmann und Dominik Greppmeier machte sich durch einen konzentrierten Prüfungsablauf bemerkbar. Im theoretischen Teil der Prüfung waren 10 Testfragen zu beantworten. Bei den Einzelübungen  ging es um Grundfertigkeiten des Feuerwehrdienstes. In definierten Zeitvorgaben war ein Mastwurf anzulegen, eine Leine an einem Strahlrohr zu befestigen, ein Rettungsknoten anzulegen, ein C-Schlauch auszuwerfen und ein Zielwurf mit der Feuerwehrleine zu bewerkstelligen. Nachdem die Einzelübungen souverän bewältigt waren legte sich die Anspannung des Feuerwehrnachwuchses etwas und die Truppübungen konnten konzentriert angegangen werden. Das Kuppeln von zwei Saugschläuchen, das Ankuppeln eines Strahlrohres an einen C-Schlauch, Zielspritzen mit der Kübelspritze, das Erkennen und Zuordnen von Geräten und das Zusammenkuppeln einer 90 Meter langen Schlauchleitung waren die Aufgabenstellungen. Trotz der knappen Zeitvorgaben konnten die Jungfeuerwehrler vor den Prüfern Rainer Kuchenbaur und Stephan Kratzer mit einer präzisen Leistung aufwarten. „Das war eine saubere Leistung, die einen wichtiger Grundstein für die weitere Ausbildung bildet“ fasste Langweids Kommandant Markus Kopold zusammen und dankte den Prüflingen für die fleißige Teilnahme an den Vorbereitungsübungen. Kreisbrandinspektor Rainer Kuchenbaur überreichte dann Moritz Börgmann, Lisa Hasmüller, Daniel Maser, Linus Schwertfirm, Michael Seitz, Paul Strempfl und Nicole Tschiedel das heiß ersehnte Jugendleistungsabzeichen (art.).

 

Ein C-Schlauch ist zielgerichtet auszuwerfen.

 

Die Prüfer Stephan Kratzer (links) und Kreisbrandinspektor Rainer Kuchenbaur bewerten die einzelnen Prüfungsabschnitte.

 

Das Anlegen eines Rettungsknotens erfordert Geschick.

 

Das Zielspritzen mit der Kübelspritze erfordert Treffsicherheit.

 

Aufpassen hieß es beim Erkennen und Zuordnen von Ausrüstungsgegenständen.

 

Beim theoretischen Teil waren Fragebogen mit feuerwehrspezifischen Fragen zu beantworten.

 

Erleichterung nach der bestandenen Prüfung.

(von links nach rechts) Lisa Hasmüller, Nicole Tschiedel, Daniel Maser, Moritz Börgmann, Michael Seitz, Paul Strempfl und Linus Schwertfirm.

 

 

Fotos: Johann Buchart

 

Style Setting

Fonts

Layouts( inner pages )

Direction

Template Widths

px  %

px  %